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Goethe-Gymnasium Pritzwalk und KMG Klinikum kooperieren jetzt auf Vertragsbasis

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Harald Glöde (l.) und Holger Kötzsch auf dem Dach des Pritzwalker Klinikums, mit Blick aufs Gymnasium
Foto: B. Hamann

Das Goethe-Gymnasium Pritzwalk und das Pritzwalker KMG Klinikum besiegelten jetzt ihre seit April 2005 währende Zusammenarbeit. Schulleiter Harald Glöde und Verwaltungsdirektor Holger Kötzsch unterzeichneten den Kooperationsvertrag am 12. Januar. Die Sache stehe nicht nur auf dem Papier, sondern sie lebe, sagt Harald Glöde. Dieser Aspekt ist sowohl ihm als auch dem Chef des Pritzwalker Krankenhauses besonders wichtig.

Die Kooperation entstand im Frühling 2005, als es darum ging, den KMG-Betriebskindergarten „Villa Berti“ in Pritzwalk auszugestalten. Das übernahm der Kunstkurs der damaligen Jahrgangsstufe 12. Groß und gut wurde das erste gemeinsame Projekt, resümiert Holger Kötzsch. Das und die räumliche Nähe beider Einrichtungen animierten, auf diesem Weg fortzufahren.  Geplant sind weitere musikalisch-schauspielerische Darbietungen von Gymnasiasten in den Pritzwalker KMG-Einrichtungen, aber auch die inhaltliche Zusammenarbeit. Als Beispiele nennt Harald Glöde ein anstehendes Marketingprojekt der 12. Klassen und das Fach Pädagogik, das am Gymnasium unterrichtet wird. Mit Hospitationen, z. B. in der „Villa Berti“, soll die praktische Seite dieses Unterrichtsfachs bereichert werden. Harald Glöde kann sich darüber hinaus Kooperationen vorstellen, die auf die personellen und räumlichen Ressourcen des Gymnasiums und der Fachschulen der KMG in Pritzwalk reflektieren.

Jährlich wird es einen Arbeitsplan der Kooperationspartner geben. Er ist so flexibel, dass auch immer wieder kurzfristig neue Projekte und Ideen aufgegriffen werden können. Zuwendungen des KMG Klinikums werden von Fall zu Fall an die Schule fließen, immer im Rahmen eines konkreten Projektes. Holger Kötzsch berichtet, dass das Gymnasium für den Kunstunterricht in Kürze eine großzügige Sachspende erhalten wird.