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LER - Lebensgestaltung Ethik Religion

Lebensgestaltung - Ethik - Religionskunde

Als nach den ersten Landtagswahlen im Lande Brandenburg am 1. November 1990 in Potsdam der Vertrag zur Bildung der Landesregierung Brandenburg für die 1. Legislaturperiode 1990 bis 1994 unterschrieben worden war, stand darin ein Satz, der weitreichende Bedeutung für die schulische Landschaft in Brandenburg bekam:

“Es wird angestrebt, an den Schulen einen breit angelegten Unterricht in Religions- und Lebenskunde durchzuführen und die konfessionelle Unterweisung in Verantwortung der Kirchen zu belassen.“

Aus dieser Vorstellung entwickelte sich der Modellversuch „Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde“ an 41 Schulen des Landes Brandenburg im Schuljahr 1992/93.

Heute ist LER ein fester Bestandteil der Unterrichtskultur im Land Brandenburg. Mehr denn je hat das Fach seine Berechtigung in der Ausbildung junger Menschen. LER Unterricht bedeutet, auf vielfältige Art und Weise Hilfe geben für ein selbstverantwortliches und engagiertes Leben. Vielfältig sind die Themen und die Methoden des Unterrichts.

LER Unterricht am Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk

Hauptaugenmerk legen die LER Lehrer auf ein schülerorientiertes, methodisch modernes, breit gefächertes und spezielles Lernen. Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern ein anwendungsbereites Wissen auf den Weg zum Abitur und in das künftige Berufsleben mit. Besondere Höhepunkte in unserer Arbeit sind fundierte Facharbeiten bzw. Abschlussarbeiten, sowie die Teilnahme an der Radgedenktour der Stadt Pritzwalk in die Mahn- und Gedenkstätte „Belower Wald“.



Themenfelder der einzelnen Jahrgangsstufen im Überblick

Inhalte JS 7 Inhalte JS 8 Inhalte JS 9
  1. Soziale Beziehungen
  2. Gesellschaft als Lebensraum
  3. Konflikte und Gewalt
  4. Rituale begleiten durchs Leben
  5. Exkurs Christentum
  6. Existenzielle Erfahrungen
  7. Chancen und Probleme des Erwachsenwerdens
  1. Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Terrorismus
  2. Liebe und Sexualität – ein zentrales Thema der Heranachsenden
  3. Welt- und Menschenbilder in verschiedenen Religionen
  4. Chancen für die Gestaltung einer gerechten Gesellschaft
  5. Lebensraum Gruppe – Bedeu-tung für den Einzelnen und für die Gesellschaft
  6. Stars und Idole, Ideale und Vorbilder
  1. Chancen und Probleme des Erwachsenwerdens
  2. Schwere Belastungen mensch-lichen Lebens
  3. „Weltethos“ – Chance für das Zusammenleben der Menschen
  4. Interkulturalität als Aufgabe
  5. Chancen für die Gestaltung einer gerechten Gesellschaft
  6. „Utopia“ – Vorstellungen von einer gerechten und friedvollen Welt